What if your heart starts doing nonsense?

Oft hört man den Ratschlag, man solle seinem Herzen folgen oder dem so genannten Bauchgefühl. Ich kann damit nicht immer was anfangen, denn Entscheidungen haben für mich immer etwas mit Gefühl und Verstand zu tun, manchmal sogar nur mit dem Verstand. Sowohl Verstand als auch Gefühl können einen extrem täuschen oder eben die richtige Richtung weisen. Daher stelle ich die Frage: Was tut man, wenn einen das Herz in eine dämliche Lage bringt? Natürlich sollte man dann etwas anders machen, etwas am eigenen Verhalten ändern und dem Verstand folgen.

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4 Kommentare

  1. Der Begriff „dem Herzen folgen“ ist missverständlich, in mehrfacher Hinsicht. Zunächst mal ist das Herz ein Organ, Biomasse, und es ist zu definieren, was damit gemeint ist. Eine Metapher?

    Übersetzen wir es mal mit „Intuition“, und schon liegen wir in einer Art nicht greifbarem Bereich. Bei Tieren nennen wir es Instinkt. Einfacher ausgedrückt: Gefühl. Aber das hast du ja mit „Bauchgefühl“ schon erwähnt.

    Dieses Bauchgefühl ist ja eine wilde Mischung aus Ängsten, Hoffnungen, Wünschen, und so weiter. Worauf soll man sich da verlassen können bzw. was soll man folgen?

    Meine Erklärung ist: allem, was so daher kommt. Das sagt im Prinzip, dass es keine falschen Entscheidungen gibt, nur Erfahrungen, die man machen muss, um später in ähnlichen Situationen der Kette Erfahrung-Erkenntnis-Bewusstsein-Entscheidung folgen zu können. Die Herzensentscheidung ist also die Vorstufe dessen. Die ersten Fehler. Alles mündet ohnehin in der oben genannten Kette.

    Mach einfach. „Falsch“ gibt es nicht, das ist eine reine Erfindung, ein Ersatzwort für „fühlt sich nicht gut an“. Zum Zahnarzt gehen aber auch nicht, ist trotzdem gut. Und man geht dahin, weil man das weiss (Kette, oben, Dingsbums). 😉

    1. Ich unterschreibe vor allem „Kette, oben, Dingsbums“. 😀

      Gut zusammengefasst. Ich spreche daher auch von Dingen, die einem nicht gut tun, nicht von „falsch“. 🙂

      1. Man kann nicht wissen, was wirklich gut für einen ist, bis man es erlebt hat. Und selbst dann gibt es für das nächste mal keine Garantie, dass es genau so wird.

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