Lubomyr Melnyk mit Continuous Music

Lubomyr Melnyk gehört zu einem Kreis der avantgardistischen Musik, die sich um Nils Frahm, Olafur Arnalds oder Hauschka gebildet hat. Neu und „anders“, aber nicht völlig verschreckend, sondern gleichzeitig harmonisch, inspiriert und wunderschön. Das Besondere an Melnyks Musik ist ihre Geschwindigkeit und ihre Rhythmisierung, wenngleich sie durch ihren Rhythmus sehr gleichmäßig und meditativ wirkt. Folgerichtig nennt er seine Musik auch Continuous Music und möchte sie mit der Welt teilen. Er zog laut einem Artikel im Guardian jahre- bis jahrzehntelang durch die Welt und das Einzige, was ihn dauerhaft am Leben hielt, war die Klaviermusik. Jede/r mag jetzt selbst einschätzen, was daran Anekdote und was Wahrheit ist – Fakt ist, dass es Musiker nicht leicht haben und ich mir durchaus vorstellen kann, dass es zweitweise sehr schwer für Melnyk war. Und doch hat er seine Musik entwickelt und die ist aller Mühe wert. Wikipedia weiß jedenfalls zu berichten, dass er schon seit langem Musik veröffentlicht und dies dauerhaft tut.

Auch die ARD hat ihn im letzten Jahr gefilmt, als er in Hamburg zu Gast war:

Anhand der Namen Nils Frahm und Olafur Arnalds könnte mensch jetzt schon erraten: Melnyks neues Album Rivers and Streams wurde im November 2015 auf Erased Tapes Records veröffentlicht, ein Label, das sich der neuartigen, aber auch unterhaltenden ruhigen Musik widmet. Ich kann euch nur raten, einmal reinzuhören! Bei Soundcloud gibt es beispielsweise eine Hörprobe von Parasol vom erwähnten Album.

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