Autor: Daedalost

Historische Karten neu im Netz

Die heutigen Möglichkeiten der Kartografie gab es nicht immer. Die Menschheit ist mit Satelliten im All und kann vieles millimeter- und bogensekundengenau feststellen. In vorigen Jahrhunderten mussten noch aufwändig Karten erstellt werden. Was passiert aber heute mit diesen Karten? Ein Wiener Jurist namens Erich Woldan sammelte eine ganze Menge davon und überantwortete sie nach seinem Tod der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW). Diese hatte sie lange in ihren Archiven, nun stehen 380 Karten aus dieser Sammlung (und andere) aber online.

Dabei ist die Sammlung sehr vielgestaltig – von Stadtkarten über Regionalübersichten hin zu Kontinental- oder gar Weltkarten ist alles dabei. Sogar einige Globen stehen online! Bei denen scheinen mir aber nur die Gesamtfotos verfügbar zu sein, keine digitalisierten Karten. Bei den anderen bekommt mensch sehr hochauflösende Fotos, die mensch entweder im Portal oder auch als Download sehr detailliert untersuchen kann.

Der Clou an der Geschichte ist, dass die Karten georeferenziert sind, sich also über heutige Karten legen lassen, sodass mensch einsehen kann, wie genau sie waren und wie sich bestimmte Regionen (oder Städte) verändert haben. So richtig hat dieses Feature bei mir noch nicht funktioniert, vielleicht kann mir jemand von euch ja den entscheidenden Hinweis geben. Hier habe ich euch nur stellvertretend drei Karten herausgesucht:

Schaut auf jeden Fall einmal hinein und lasst euch von alten Karten faszinieren!

[via futurezone]

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Magneten in 1000 fps

Magneten sind ein altbekanntes Phänomen und eigentlich nichts Besonderes mehr. Dass sie immer mal wieder faszinierende Blicke ernten, liegt wohl daran, dass magnetische Feldlinien unsichtbar sind und es manchmal ein wenig „magisch“ wirkt, wenn die Kräfte wirken.

Ein Youtuber hat sich nun hingesetzt und Magneten mit magnetisch reagierenden Körpern zusammengebracht, während eine Hochgeschwindigkeitskamera mit 1000 Bildern pro Sekunde (fps) filmt. Die Ergebnisse sind genau so faszinierend, wie vorhin erwähnt – ein wenig magisch.

[via kraftfuttermischwerk]

Tweets des Monats – April 2018

Die Tweets des Monats verzögern sich in den letzten Monaten immer wieder, weil ich über die Monatswechsel meist sehr beschäftigt bin. Doch ich vergesse sie nicht! Im April ging es lange Zeit – sogar auch bis heute – um das Kreuz in bayerischen Amtsstuben, die zur Pflicht geworden sind, um das Polizeiaufgabengesetz, das in diesem Bundesland einige Befugnisse der Exekutive massiv erweitert, es ging um Jens Spahn, der sich teilweise für keine noch so abwegige Aussage zu schade war, um sich als Gesundheitsminister bemerkbar zu machen – nur nicht unbedingt mit Gesundheitsthemen.

Im Übrigen haben Twitterer – inklusive mir – wieder viel Schabernack geschrieben und getrieben. Oh, das reimt sich – und was sich reimt, ist gut!

H. P. Lovecraft als Film

Wer gern Horror oder allgemein Literatur liest, dem dürfte Howard Philips Lovecraft ein Begriff sein. Falls nicht – Schande über euer Haupt! Für so einige Kultinhalte hat Lovecraft mit seinen angsteinflößenden und teilweise bizarren Erzählungen die Vorlage oder Inspiration geschaffen. Mein Bloggerkollege Robert hat sich in letzter Zeit intensiver mit ihm beschäftigt und sich in einem längeren Rezensionbeitrag seines Blogs Kopf & Kino Adaptionen der Werke Lovecrafts gewidmet. Dabei ist er bei den 7 1/2 besten Lovecraft-Adaptionen gelandet und beschreibt diese wie immer launig, unterhaltsam, aber doch immer informativ. Warum 7 1/2? Lest rein.

Als Nebeninfo gab es Anfang April in der NZZ ein interessantes Porträt des amerikanischen Autors. Anlässlich zweier erschienener Bücher ihm zu Ehren wurde allerdings auch aufgegriffen, wie mit ihm zu verfahren sei, da er durchaus fremdenfeindliche und teils antisemitische Tendenzen zeigte. Sogar in seiner Literatur hätte sich das widergespiegelt, so Tobias Sedlmaier, wenn Lovecraft etwa über die absurden und bedrohlichen Monster schriebe, die die „Furcht vor dem Eindringen des Anderen, das bei den Figuren und beim Leser stets Ekel erzeugt“ (vorletzter Absatz) widerspiegelten. Ich muss darüber noch nachsinnen, ob ich dem Raum gebe, jedoch bleibt die Faszination der Literatur und des Anderen vorhanden, sodass ich Lovecraft nicht wirklich abschwören kann – zumindest lesen möchte ich ihn noch, wenn auch mit Vorsicht und Vorbehalt.

Tweets des Monats – März 2018

Jeden Monat haue ich hier meine Tweets des Monats raus und es wird eigentlich nie langweilig! Im März war eines der bestimmenden politischen Themen natürlich die Regierungsbildung mit der mittelgroßen Koalition und einem Jens Spahn, der provozierte, sowie dem Heimatminister Horst Seehofer. Stutzig konnte das nicht machen, dass sie auch auf Twitter ihren Spott auf sich zogen. Auch über den Facebook-Datenskandal mit Cambridge Analytica, das generische Maskulinum und den ziemlich misslungenen Frühlingsanfang wurde diskutiert. Ansonsten gibt es den üblichen Schabernack und Wahnsinn, der mich immer wieder auf Twitter lockt.

 

Intensive Geschichten von EL Comics

Wer von euch an guten Comics, außerordentlichem Artwork und überraschenden, oft geheimnisvollen Geschichten interessiert ist, sollte bei EL Comics einmal reinschauen. Ehud Lavski und Yahel Nathan schmieden in kleinen Comics eine kleine Welt, jede für sich. Es sind nicht viele Comics, immer nur sehr unregelmäßige Veröffentlichungen, jedoch lohnt sich jede einzelne!

Mich hat vor allem die fasziniert, wo mit dem Genre des Comics gespielt wird (30 Januar). Ich verrate jetzt mal nicht zu viel, um euch den Moment nicht zu nehmen.

Tweets des Monats – Februar 2018

Und schon wieder schaffe ich es nicht rechtzeitig, meine Tweets des Monats aufzuführen. Allerdings ist es nun geschafft und es sind in diesem Monat wieder so viele lustige dabei, dass ich selbst überrascht war!