Allgemein

2 Cellos – May It Be

2 Cellos sind – wie der Name schon erahnen lässt – zwei Cello spielende Männer, die sich mit verschiedenen populären Stoffen der Musikgeschichte widmen. Sie haben sich schon Gladiator gewidmet, genauso wie Game of Thrones. Ihre Stücke spielen sie häufig mit dem London Symphony Orchestra ein und immer wieder kommen Glanzstücke dabei heraus.

Nun haben sie sich dem Klassiker May It Be von Enya aus dem Herr der Ringe-Soundtrack gewidmet und dazu noch ein Video gedreht, das sich mehr oder weniger mit dem Ring-Thema befasst (auch wenn der Titel eigentlich gar nicht das Ring-Thema beinhaltet). Bitte erschreckt am Anfang nicht, denn es ist tatsächlich lange Zeit sehr still, um dann nach mehr als einer Minute erst mit Musik zu beginnen. Hörenswert ist es trotzdem!

[via Laughing Squid]

Tweets des Monats – April 2017

Der April war trotz des Urlaubs in der Mitte des Monats einer der turbulentesten des noch jungen Jahres. Er warf auch seine Schatten auf den Mai voraus, der noch verrückter zu werden scheint. Ob hier im Blog also viel passiert, wage ich zu bezweifeln. Allerdings habe ich meine Tweets des Monats nicht ganz vergessen und werde euch damit nun beglücken. Ihr seht auch eindeutig, in welchem Zeitrahmen ich Urlaub hatte, da gab es dann mehr Favs zu verzeichnen.

Natürlich war eines der wichtigsten Themen auf Twitter das diesmonatige Referendum in der Türkei, das auch international Aufsehen erregte. Sicher haben sich Twitterer auf ihre typische Weise bissig, satirisch, albern oder auch ernst damit auseinandergesetzt. Ansonsten gibt es den üblichen Unsinn, den ihr sicher nicht verpassen wollt!

Fraktalkunst von Boxtail

Mich faszinieren Fraktale und ihre unterschiedlichen Ausprägungen immer wieder aufs Neue. Wenn dann noch jemand daherkommt und diese künstlerisch gestaltet, bin ich gleich hin und weg. Boxtail ist so ein jemand, der Fraktale in extremer Auflösung (mindestens 10 000 x 5625 Pixel) rendert und sie dann farblich bearbeitet. Dabei kommen nicht nur farbige Spiele wie oben heraus, sondern so unterschiedliche Ergebnisse wie mechanisch anmutende Strukturen, milchkaffeefarbene Wellen oder dunkelviolette Blasen.

Ich habe hier nur einige Beispiele ausgewählt, eigentlich ist jedes seiner Bilder eine Besonderheit. Ihr solltet in jedem Falle einmal in sein Deviant-Art-Profil reinschauen!

Cassinis großes Finale

Cassini ist eine Raumsonde der NASA, die 1997 mit der Sonde Hyugens (ESA) in Richtung Saturn startete, um den Planeten, seine Monde und Ringe zu untersuchen. Dabei wurden viele wichtige Entdeckungen gemacht und Hyugens war die erste Sonde, die auf einem Himmelskörper (Mond Titan) im äußeren Sonnensystem landete.

Nun ist Cassinis Reise zuende, der Treibstoff geht langsam zur Neige. Um eine (weitere) Kontamination der Monde mit irdischen Mikroorganismen zu verhindern, soll Cassini zum Ende nun den Bereich zwischen inneren Ringen und Planetenoberfläche erkunden und in der Atmosphäre Saturns letztlich verglühen. Dazu hat sich die NASA auch nicht lumpen lassen und ein Promo-Video produziert.

Das ist zwar sehr pathetisch, stört mich aber gar nicht. Das einzige, was mich stört, sind die fehlenden Zischlaut-Korrekturen im Ton. „S“ und „Sh“ klingen etwas zu scharf, was meinen Genuss ein wenig schmälert.

via (Astrodicticum Simplex)

Nico Semsrott über die AfD

Nico Semsrott ist ein Poetry Slammer, der weder Poetry noch den Slam besonders ernst nimmt, sondern eine sehr zurückhaltende Performance liefert. Das ist nichts Schlimmes, manche große Komiker haben mit dem Antihelden, der nicht den besten Auftritt abliefert, Karriere gemacht und/oder Kunst geschaffen. Semsrott beschäftigt sich häufig mit wirklich interessanten Fragen, gleitet dann aber in die Absurdität ab. Zudem spielt er eine sehr demotivierende und depressive Rolle auf der Bühne.

In diesem Sinne analysiert er in einem zehnminütigen Stück die AfD und deren Logik. Im Grunde die Logik aller rechtsextremen, fremdenfeindlichen Menschen. Dabei gerät es nicht weniger absurd, aber häufig aufgrund der abwegigen Logik rechter Ideologie.

Zum Thema islamistischen Terrors sagt er beispielsweise:

Fast die Hälfte aller Morde sind Beziehungstaten. Das ist einer der wenigen Vorteile am Single-Dasein.

Wir brauchen also nicht so viel Angst vor den Terroristen, sondern mehr vor unserer eigenen Familie. Aber ich möchte nicht zu viel vorweg nehmen, sondern schaut selbst.

Leonid Afremov und die Lichter der Welt

Leonid Afremov ist ein weißrussischer Künstler, der mit seiner Kunst schon länger auf sich aufmerksam macht. Mir ist er zwar bisher unbekannt gewesen, doch seine Gemälde – meist auf Leinwand – hinterlassen einen bleibenden Eindruck. Neben sehr romantischen Motiven arbeitet Afremov mit viel Licht und einer großpunktigen Technik. Dies betont nicht nur die Lichter noch stärker, sondern regt auch die Fantasie des Betrachters insofern an, dass nicht jedes Detail sichtbar ist, sondern erst im Kopf entsteht.

Dennoch fühlte ich mich durch die Arbeit mit dem Licht kurzzeitig an Thomas Kinkade erinnert, der ebenfalls viel Wert darauf legt. Dieser malt jedoch deutlich detailverliebter und stellt dem Betrachter die Aufgabe, diese Details zu erkunden.

Thomas Kinkade – Nanette’s Cottage

Tweets des Monats – März 2017

Das erste Quartal des Jahres 2017 haben wir schon hinter uns gebracht. Auch bei Twitter gab es wieder einiges zu lesen, zu bestaunen und zu lachen. Der übliche Wahnsinn tobte, allerdings gab es diesen Monat, wenn ich es richtig überblicke, kein bestimmendes Thema, wie im Januar Donald Trump. Trotzdem ist sicher alles lesenwert!

Natürlich bin ich auch für Hinweise auf verpasste Tweets dankbar.