Gesellschaft

Tweets des Monats – August 2017

In diesem Monat habe ich tatsächlich ein paar weniger Tweets gefaved. Vielleicht habe ich noch mehr gearbeitet als sonst, vielleicht war auch einfach nicht so viel dabei im August. Trotzdem wird das Zeitgeschehen immer wieder witzig und pointiert kommentiert, wobei ich besonders auf Depressed Darth hinweisen möchte, der die Nicht-Verurteilung von Nazis durch Donald Trump sehr treffend in seinen eigenen Metaphern darstellt. Auch die angesprochene Dystopie in Scott Hanselmans Tweet über das Assistenzgerät Alexa regt zum Denken an, wie wir mit Technologie umgehen. Aber auch der Humor fehlt – wie immer – nicht!

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Tweets des Monats – November 2016

Ein tolles Twitterjahr geht fast zuende und ich schreibe schon das vorletzte Mal dieses Jahr meine Lieblings-Tweets auf. All das, was im November passiert ist, zusammenzufassen, ist ziemlich unmöglich. Zu irre war dieser Monat. Von weiteren Toden berühmter Persönlichkeiten hin zu den politischen Ereignissen, allen voran die Wahl Donald Trumps zum (vermutlichen) Präsidenten der USA, ist alles dabei. Trotzdem fehlt natürlich auch dieses Mal nicht eine gehörige Portion Wahnsinn, den ihr von Twitter gewohnt seid.

Tweets des Monats – August 2016

Wer meinen Twitter-Account verfolgt hat, weiß, dass ich im August verdammt viel unterwegs zu Hause war. Ein Merkmal ist, dass ich es gar nicht geschafft habe zu bloggen, allerdings habe ich es geschafft, häufig etwas bei Twitter zu lesen und zu favorisieren. Der Monat war wieder sehr reich an Themen: Olympia, den Präsidentschaftswahlkampf in den USA,

Housing First

Obdachlosigkeit ist ein großes Problem für Menschen in unserer Gesellschaft, da sie dadurch viele andere soziale Probleme bekommen. Mal völlig abgesehen von der ökonomischen Situation, die sie ebenfalls schlecht lösen können – ohne Heim meist kein Job, ohne Job kein Geld, ohne Geld kein Heim. Das erklärt sich von selbst.

In Amerika (nicht nur den USA) gibt es nun die Initiative Housing First, bei der Obdachlose als allererstes eine Wohnung bekommen. Keine Notunterkunft, keine Zwischenunterkunft, sondern eine eigene Wohnung. Ssie bekommen vorerst eine eigene Wohnung ohne sonstige Voraussetzungen. Danach werden die Probleme angegangen, die sie in die Lage der Obdachlosigkeit geführt haben, wozu Alkoholismus, Drogenabhängigkeit oder auch psychische Probleme zählen.

Wie die Wikipedia schreibt, ist dies nicht nur für die Menschen selbst besser (natürlich!), sondern ist auch ökonomisch sinnvoll: Bei Einbeziehung aller Ausgaben, halbieren sich die Gesamtkosten für die Gesellschaft, so eine Studie, die schon 2009 im Deutschen Ärzteblatt zitiert wurde. Zudem bleibt ein großer Teil derer, die an solch einem Programm teilnahmen jahrelang darin und fällt nicht zurück in Drogenabhängigkeit, Alkoholismus und Obdachlosigkeit.

So hatte es schon im Mai geheißen, der gesamte Bundesstaat Utah habe nur noch 178 chronisch Obdachlose, was bei einer Bevölkerung von rund 2,9 Millionen Menschen ein verschwindend geringer Anteil ist. Auch der Ort Medicine Hat in Alberta, Kanada, hat sich nun dieses Programm zu eigen gemacht und stellt für alle Menschen, die länger als 10 Nächte auf der Straße oder einer Notunterkunft übernachtet haben, eine Wohnung zur Verfügung. Danach folgt die oben beschriebene Prozedur mir Bekämpfung der Drogenabhängigkeit, Alkoholismus, mentalen Krankheitsbilder u.a. Meist sind die Menschen schon im Programm, bevor sie auch nur die 10 Nächte erreicht haben, berichtet der Bürgermeister Ted Clugston.

Von diesem Ansatz hatte ich noch nie gehört, doch anscheinend ist er seit einigen Jahren sehr erfolgreich getestet worden. Eine tolle Idee, dies zur Zeit der Besinnung am Ende des Jahres noch einmal zu überdenken und auch in Deutschland verstärkt einzusetzen.

(via webofgoodnews)

Wer hilft bei einem Reifenwechsel?

Der Kanal HammyTV bringt jede Woche einen Scherz, einen Prank oder ähnliches. Diesmal ging es um einen platten Reifen, den Ryan (im Video) wechseln wollte, aber so tun sollte, als könne er es nicht. Ziel war es, in diesem Experiment herauszufinden, wie viele und welche Autofahrer anhalten, um beim Reifenwechsel zu helfen. Stundenlang fuhren alle Passanten vorbei, so Ryan, doch dann hielt ein ganz besonderer Mann an.

Wie mensch hier schon sehen kann, ist der Mann gezeichnet durch einen Brand. Und obwohl er unter besonders schweren Bedingungen lebt, hält er an und hilft. Mehr verrate ich nicht, schaut euch das Video an: