Timelapse

Herbstfarben in Tohoku (Japan)

Mir bisher unbekannt war die Stadt Tohoku in Japan, die sich im Nordosten der Hauptinsel Honshu befindet. Laut Wikipedia bedeutet Tohoku nicht mehr als „Nordosten“, aber ganz so unspektakulär ist die Stadt dann doch nicht. Dieses Werbevideo, das einerseits das Leben zeigt, andererseits z.T. mit Timelapse-Technik die umgebende Natur, macht wieder einmal deutlich, dass sich ein Besuch in Japan in jedem Falle lohnt.

Die Farben und Landschaften sind toll eingefangen – wessen Gerät es hergibt, der kann sogar eine Auflösung von 4K genießen!

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Stormlapse – Fractal

Fractal ist ein Timelapse der besonderen Art. Chad Cowan ist dafür (nicht intentional) jahrelang herumgereist und hat Gewitter fotografiert. Dabei waren ihm die ganz großen Wolkenformationen wichtig, zu beobachten, wie sie entstehen und welche Majestät sie entwickeln. Ursprünglich nur für sein eigenes Verständnis gedacht, hat er seine Bilder öffentlich gemacht.

Herausgekommen ist ein mehr als beeindruckendes Timelapse nicht nur mit Gewittern, sondern auch spannender Wolkenbildung. Ihr könnt in einigen Einstellungen richtig die aufsteigende Luft sehen, wie sie dann zu einer Wolke oder einem weiteren Wolkenberg kondensiert. Die Perspektive hat Cowan meistens recht weit gewählt, also sind selten Gewitter mittendrin zu sehen, sondern eher aus der Beobachterperspektive. Wessen Grafikkarte es hergibt, kann sich die Aufnahmen sogar in 4K geben, was sich sicher lohnt!

FRACTAL – 4k StormLapse from Chad Cowan on Vimeo.

[via Kraftfuttermischwerk]

OZZO zeigt Island

Vor einigen Tagen hatte ich ein neues Video von OZZO an dieser Stelle und habe mal ein wenig gestöbert. Ich habe eine ganze Menge von ihm verpasst, da ich so wenig Zeit zum Bloggen habe. Allerdings habe ich ein bisschen was nachgeholt und er hat so viele sehenswerte Timelapses! Dabei spielt er nicht nur mit dem Zeitraffer, sondern baut auch Zeitlupen, Geschwindigkeitsübergänge und anderes ein. Dazu hat er eine fantastische Bildauswahl und viel Gefühl für Farben.

Das erste Video ist eine Hommage an die Mitternachtssonne in Reykjavik, das zweite eine Präsentation des arktischen Lichts in OZZOs Heimat Island. Unbedingt beide ansehen!

Aurora Borealis aus Sicht einer Drohne

OZZO ist ein Fotograf aus Island und packt seine Heimat sehr gern in Fotos und Videos. Er hat sich diesmal die Aurora Borealis vorgenommen und ist mit einer Drohne an verschiedene Orte geflogen, die mensch zu Fuß vielleicht nicht so gut erreicht. Darüber hat er Musik von Lights & Motion gepackt, die sehr dramatisch und episch daherkommt, was den Bildern noch mehr Ausdruck verleiht. Daher ist das ein (recht kurzer) must Watch für alle!

(via Ingo Vogelmann)

The Lion City II (Timelapse)

Keith Loutit ist ein Fotograf und Timelapser aus Singapur. Er hat im Video The Lion City II Eindrücke aus mehreren Jahren in seiner Heimatstadt zusammengefügt. Dabei sehen wir nicht nur Gebäude entstehen, sondern auch unterschiedliche Tageszeiten an ein- und demselben Ort der Stadt. Zusätzlich hat Loutit nicht nur mit diesen Veränderungen gespielt, sondern auch Elemente des Hyperlapse mit eingebaut.

Die Musik zum Video kommt von dem Dänen Michael Adler Mittersen von Sepia Productions, der sie speziell dafür entwickelt hat – und sie passt perfekt!

Wer sich nun fragt, warum das Ding mit einer römischen Zwei versehen ist: Es gab vor 4 Jahren ein erstes Video zur „Lion City“, das ihr euch natürlich auch noch anschauen könnt.

Barcelona im Hyperlapse

Dass ich Timelapses mag, ist ja gemeinhin bekannt. Ein Hyperlapse ist noch einmal eine Nummer schwieriger und hatte ich hier schon einmal beschrieben als Timelapse mit zusätzlicher Kamerabewegung. The King of Pixels (dessen bürgerlichen Namen ich nicht herausfinden konnte) hat hier mit Barcelona eine der beliebtesten Städte für solche Videos gewählt und ein verdammt gutes Stück Arbeit abgeliefert!

Allerdings kann mensch an diesem Video auch einmal sehen, wie es wirkt, wenn etwas nicht perfekt passt: Anfangs ist der Soundtrack (Bear’s Den – Above the Clouds of Pompeii) für die sehr bewegten Menschenmassen deutlich zu minimal, zu ruhig gewählt, wie ich finde. Auch über das ganze Video hinweg mag die Musik nicht die perfekte Wirkung entwickeln, auch wenn sie für sich schick gemacht ist und auch das Video für sich großartig produziert! Was denkt ihr – ist es nur mein Gefühl oder passt es für euch ebenfalls nicht so perfekt?