Tweets des Monats – Mai 2021

Der Mai, der kalte, ist vorbei und ich sammle mal wieder meine Tweets des Monats ein. Es war viel los: Vom Impfen und dem Abflauen der dritten COVID-19-Welle über die Diskussion, was Geimpfte und Genesene für Privilegien genießen dürfen hin zum unverständlichen Wahlkampf der CDU gegen Annalena Baerbock.

Wie immer ist natürlich auch wieder etwas Schabernack dabei, den ihr euch nicht entgehen lassen solltet!

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Tweets des Monats – April 2021

Der April war wieder sehr bewegt: Sei es die Kanzlerkandidatennominierung Armin Laschets, das Hin und Her um die COVID-19-Eindämmung, der Zombie Friedrich Merz oder auch der Intensivpfleger, der Jens Spahn in der Bundespressekonferenz einmal erzählt, wie es auf den Intensivstationen ist.

Aber natürlich gab es auch ein bisschen Spaß mit Ostern, schöne GIFs oder kluge Fakten. Grandios sind die etwas längeren Geschichten vom Doppeldaumenmann. Hier habe ich immer nur den ersten Tweet markiert, doch ihr solltet unbedingt die ganze Serie lesen. Zieht’s euch rein!

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Wittgenstein als Volksschullehrer

Manche (die meisten) Philosophen haben eine solch außergewöhnliche Geschichte hinter ihrem Schaffen, dass dies erzählenswert ist.

Ludwig Wittgenstein glaubte mit seinem Tractatus logico-philosophicus das Grundproblem aller Philosophie gelöst zu haben, nämlich dass Verwirrung durch die Begriffe entstehe, deren Bedeutung zu selten geklärt wäre. Daher wollte er eine logische Abhandlung vorlegen, in der alle Begriffe geklärt sind – und die Methode für die weitere Arbeit vorgestellt wird. Aus der Einführung zum Tractatus:

I thereforebelieve myself to have found, on all essential points, the final solu-tion of the problems.

Wittgenstein, Tractatus logico-philosophicus

Daher wurde er nach dem 1. Weltkrieg Volksschullehrer und legte auch ein Wörterbuch für die Volksschule vor. Sein gewaltiges Erbe verteilte er u.a. auf Künstler wie Georg Trakl oder Rainer Maria Rilke. Als Volksschullehrer war er jedoch enttäuscht von Schüler*innen und wandte unsachgemäße pädagogische Methoden an. Nachdem er zweimal die Stelle gewechselt hatte, schlug er einen 11-Jährigen mit einem Schulbuch bewusstlos. Bevor er entlassen werden konnte, sandte er lieber selbst ein Rücktrittsgesuch ein. Anschließend arbeitete er als Gärtnergehilfe und wohnte in einem Werkzeugschuppen des jeweiligen Gartens.

Schließlich kehrte er in den späten 1920er-Jahren zum Glück wieder in die Philosophie zurück und arbeitet weiter an seinen Gedanken. Dabei erkannte er auch, dass er in seinem Tractatus nicht alle Probleme gelöst hatte. Er verfasste noch die Philosophischen Untersuchungen, die zwar größtenteils fertig, von ihm jedoch nie endgültig zur Veröffentlichung gegeben wurden.

Tweets des Monats – März 2021

Twitter ist großartig. Selbst in der größten Krise seit einigen Jahrzehnten gibt es dort sowohl interessante Einblicke als auch ablenkende, erleichternde Inhalte. Wunderbar ist auch, wie marginalisierte Gruppen sich öffentlich sichtbar machen können, gerade auch in dieser schwierigen Situation.

Natürlich ging es häufig um die Diskussion um COVID-19, vor allem die Ministerpräsident*innen-Konferenz und die (nicht) ergriffenen Maßnahmen. Dagegen finden sich aber auch immer wieder tolle Astronomiefotos, kleine Comics oder dämliche Wortspiele.

Zieht’s euch rein und genießt den Ostermontag!

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Schule in einer Pandemie (Teil 2)

Schon einmal schrieb ich einmal über schulische Herausforderungen zu Zeiten einer Pandemie. Doch es gibt noch andere Herausforderungen: Die Politik verhält sich öffentlich genau so, wie wir es bei unseren Schüler*innen immer kritisieren würden.

Konsequenzen

Eigentlich wollen Eltern und auch Schule den Kindern und Jugendlichen beibringen, konsequent zu handeln, Konsequenzen abzuschätzen und sich an Versprechen zu halten. Nun erleben wir seit mindestens einem dreiviertel Jahr eben dies nicht: Noch im April 2020 warnte Christian Drosten vor einer 2. Welle im Herbst. Dem wurde nicht zugehört bzw. die Warnungen durch den schönen Sommer ignoriert. Anschließend gab es weitere Warnungen im Sommer und im Frühherbst, doch die Maßnahmen wurden zu spät ergriffen, erst mitten im Herbst. Anschließend behaupteten Führungspersönlichkeiten, wir hätten alle das Virus unterschätzt.

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