Bewegungen um ein schwarzes Loch

Schwarze Löcher sind für Hobby- und professionelle Astronomen seit Jahrzehnten ein Faszinosum. Sie sind jedoch ein großes Problem für die Astronomie, die auf sichtbarem Licht basiert, da sie nunmal so dunkel sind. Jedoch gibt es auch die Radioastronomie, die elektromagnetische Strahlung außerhalb des für uns sichtbaren Lichts misst. Eine Gruppe von Astronomen der ESA hat nun einige Aufnahmen vom Zentrum unserer Galaxie getätigt, die sie schließlich zu einem Video zusammengefügt hat. Darin sind Bilder, die Objekte mit 30%iger Lichtgeschwindigkeit zeigen, die ein weiteres Objekt umkreisen – vermutlich das supermassive schwarze Loch. Wer sich das schwer vorstellen kann: Das sind 89.999,1 km/s, aber auch das ist sicher nicht sehr anschaulich. Trotzdem ist diese Geschwindigkeit ein Indiz dafür, dass das schwarze Loch existiert, denn nur große Massen/Gravitationskräfte können diese Geschwindigkeiten hervorrufen.

Wenn mensch sich ein wenig beliest, erfährt mensch, dass es im Umkreis von Sagittarius A*, wie das supermassive schwarze Loche genannt wird, wohl mehrere kleine schwarze Löcher gibt, die Massen binden, die sie dann dem größeren Loch zuführen. In jedem Fall solltet ihr einmal in das Video reinschauen!

(via futurezone)

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Tweets des Monats – Oktober 2018

Schon über zehn Monate ist 2018 alt und die Arbeit frisst mich weiterhin auf. Ich hätte so vieles zu (be-)schreiben und komme hier nicht dazu. Kurze Nachrichten wie auf Twitter sind hin und wieder möglich, daher tummle ich mich dort auch noch regelmäßig – wenn auch bei weitem nicht mehr so oft wie früher. Dennoch kommt immer noch einiges an gutem Material zusammen, was es sich am Ende des Monats herauszustellen lohnt. Ein dominantes politisches oder gesellschaftliches Thema gab es diesmal für mich nicht – die Umstrukturierungen bei der Landtagswahl in Bayern war zu erwarten. Aber die alltäglich hingeschriebenen Weisheiten faszinieren nach wie vor, deshalb sind in diesem Monat wieder eine Menge dabei!

 

Tweets des Monats: September 2018

 

Der September hielt in Sachen Twitter wieder einiges bereit. Besonders die politische Sphäre vergrößerte sich, da mit Demos in Chemnitz, Köthen und im Verfassungsschutz so einiges los war. Die Parteien reagierten nicht immer angemessen, meine Twitter-Blase dafür desto heftiger. Trotzdem kam der Spaß nicht zu kurz, teilweise wurde aber auch daraus politische Satire!

 

Tweets des Monats – August 2018

Im August begann bei uns die Schule wieder und auch in den Tweets des Monats schlug sich das nieder: Ich konnte gar nicht viel faven und selbst twittern auch nicht. Dennoch habe ich einiges gesammelt, kann aber kein konkretes dominantes Thema ausmachen. Ich denke, diesmal bestimmte einfach der Alltag meine Twitter-Timeline, was ja auch nichts Schlimmes ist!

 

Tweets des Monats – Juli 2018

Im Juli war eigentlich mein Ferienmonat angedacht und ich habe tatsächlich auch ein wenig Zeit für Dinge gehabt, die nicht Arbeit sind. Dennoch hatte ich gerade zum Ende hin viel Arbeit, sodass wieder ein paar weniger Tweets für euch dabei herausgesprungen sind. Nichtsdestotrotz habe ich gesammelt und schöne Themen wie Seehofers andauernder Streit mit Merkel, das Ende der Fußball-WM oder gleich der Özil-Rücktritt aus der Nationalmannschaft. Ein schönes Potpourri, das ihr euch unbedingt anschauen solltet!

 

Zitat des Tages (1) – Spannung, Konflikt, Verschärfung, Bedrohung

Die Nachrichten wärmen nicht. SPANNUNG, KONFLIKT, VERSCHÄRFUNG, BEDROHUNG. Am Himmel summen die Flieger. Noch schweigen die Sirenen. Noch rostet ihr Blechmund. Die Luftschutzbunker wurden gesprengt; die Luftschutzbunker werden wieder hergerichtet. Der Tod treibt Manöverspiele. BEDROHUNG, VERSCHÄRFUNG, KONFLIKT, SPANNUNG. Komm-du-nun-sanfter-Schlummer. Doch niemand entflieht seiner Welt. Der Traum ist schwer und unruhig. Deutschland lebt im Spannungsfeld, östliche Welt, westliche Welt, zerbrochene Welt, zwei Welthälften, einander feind und fremd, Deutschland lebt an der Nahtstelle, an der Bruchstelle, die Zeit ist kostbar, sie ist eine Spanne nur, eine karge Spanne, vertan, eine Sekunde zum Atem holen, Atempause auf einem verdammten Schlachtfeld.

Wolfgang Koeppen, Tauben im Gras

Vor einer ganzen Weile begann ich dieses Buch und war von den länglichen Auslassungen zum Nachkriegsdeutschland teils irritiert, teils fasziniert. Es gibt viele Gesellschaftsteile, die Koeppen beleuchtet – seien es die amerikanischen Besatzer, die mit dunkelhäutigen Soldaten vor Ort waren und Irritation auslösten, es gibt die Kriegsverlierer, die trotzdem noch rassistisch denken, es gibt die Gesellschaftsverlierer, die trotz reichen Erbes nicht viel gewonnen haben und weiter verarmen, es gibt Kinder, die ihren Vorteil aus den ärmlichen Verhältnissen schlagen wollen, es aber doch nicht schaffen, und vieles vieles anderes, was auch zweiseitig und mit inneren Konflikten dargestellt wird. Und dieser Schlussabsatz hat mich am Ende wieder eingefangen, weil er so viel von der Zerrissenheit des Landes widerspiegelt, die auch schon am Anfang des Buches angerissen wird. Ich kann es nur empfehlen, auch wenn der Stil nicht immer ganz einfach ist!

Zeitreisen für eine Minute

Zeitreisen sind für die Wissenschaft ein Problem (bzw. meist kein Problem, weil unmöglich), für die Kunst und Kultur jedoch ein weit verbreiteter, gern genutzter Topos für Handlungsalternativen. Das Kontrafaktische wird versucht, wenngleich die Problematik der Lösungen im Raum steht: Macht mensch nun alternative Universen auf oder wird es über eine einzelne Zeitachse gelöst, in der also die Zeitreise praktisch schon immer geschehen ist und Teil der Vergangenheit?

Die Variante mit den Paralleluniversen wählt dieser kleine Film mit zwei Personen, allerdings gibt es eine böse Überraschung für den Hauptcharakter, der versucht, eine Frau ordentlich anzusprechen, und dabei für jeden verbesserten Versuch immer eine Minute zurückreist. Schaut aber selbst rein!